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28.03. 2021

Das ENDE der heutigen Innenstädte ist NICHT AUFZUHALTEN.

Mit dem massiven Rückgang des Flächenbedarfs für Konsum, Unterhaltung und Arbeit entsteht die seltene Chance stadtplanerischer Neukonzeption für größere, bisher rein gewerblich genutzte Gebiete wie Einkaufsstraßen, Fußgängerzonen und Geschäftsviertel. Städte gewinnen wertvollen Spielraum für die :Schaffung von wohnorientierten Nutzungen, neue Mobilitätskonzepte sowie Begrünung. Durch die unmittelbare Nähe zum verbleibenden kulturell-touristischen Zentrum und die sehr gute Mobilitätsanbindung sind diese Areale für die Umwidmung in Wohnviertel, durchaus mit bewusstem Fokus auf Ältere, besonders attraktiv. Auch für Mischnutzung durch kleine Firmen mit kreativen Konzepten bieten sich diese Orte an. Alle Optionen eint die Idee der „Normalisierung der Innenstädte“ , die Angleichung an den Rest der Stadt.

Alternative Konzepte
Die zentrale Lage prädestiniert die Flächen für Behörden und überstädtische Bildungseinrichtungen, die Distanz zu Wohngegenden bietet ideale Voraussetzungen für die Gestaltung von Studentenvierteln. Auch für dieses Nutzungskonzept gibt es eine große, ausreichende Nachfrage. Eine radikale Umgestaltung der bisherigen Gewerbeflächen in Parks, Wasser- und Waldflächen würde die Anziehungskraft der angrenzenden Viertel zusätzlich erhöhen und der Aufheizung der Stadtgebiete entgegenwirken, das Wohnpotential jedoch verringern. Eine Inspiration sollte der Gedanke sein.

Wirtschaftlichkeit
Ein wesentliches Problem aller neuen Nutzungskonzepte stellen die massive Einnahme- und Vermögensverluste für die Vermieter dar; das Preisgefälle zwischen Gewerbe- und Wohnmieten beträgt heute oft bis zu 90%. Der Markt wird auch hier regulierend wirken, vorausschauende Akzeptanz von Vorteil sein. – Heike Adam

Erfahren Sie mehr: Heike_Adam_Zukunft_Innenstaedte_Kernaussagen_2021_03_12