SCIENCE CITY BAHRENFELD – Novum in der Stadtentwicklung.

12.08. 2021

Mit der Science City Bahrenfeld” entsteht in Hamburg in den nächsten 20 Jahren ein neuer Stadtteil mit 2.500 bis 3.000 Wohnungen, davon 40% gefördert, und kompletter Stadtteilinfrastruktur. Dessen Kern bildet das Forschungszentrum DESY, an dem heute 2.700 Menschen arbeiten, davon knapp 1.200 Wissenschaftler:innen, weiter steigend. Neu:  eine wissensbasierte StadtentwicklungWissenschaft wird hier erstmals eine zusätzliche gesellschaftliche Funktion zugewiesen, nämlich gezielt und gesteuert in die direkte örtliche Umgebung des Standorts abzustrahlen und einzuwirken, sich räumlich und personell zu öffnen. Wissenschaft soll nicht mehr nur Teil ihrer eigenen, selbstgewählten Wissenschafts-Community und Netzwerke sein, sondern Teil einer von der Stadt kreierten räumlichen Community.

Was möchte die Stadt erreichen? Hamburg benötigt die Wissenschaft mittelfristig als zusätzlich tragende Säule der Stadt, in dem Maße, wie Industrie und Hafen schwinden. Dafür muss die Wissensproduktion in Qualität, Quantität und Breite der Forschung zunehmen als auch die Übersetzung in wirtschaftliche Lösungen , ermöglicht durch eine intensivere Vernetzung Wissenschaft-Wirtschaft. Rund um den DESY-Standort wird die Stadt weitere Forschungseinrichtungen als auch Start-Ups konzentrieren sowie aktiv Kommunikation und Kooperation initiieren. Attraktive Wohn- und Aufenthaltsbedingungen sollen Wissenschaftler für Hamburg begeistern. Neu: Mit der bewussten sozialen Mischung des Stadtteils möchte die Stadt Zufallsbegengungen im Alltag in Richtung Wirtschaft und Stadtgesellschaft ermöglichen. Gegenseitige Inspiration und Verständnis sind das Ziel, der Wunsch, Wissenschaft und Wissen in die Mitte der Gesellschaft zu holen, um so breite Akzeptanz und Affinität zu schaffen. Gelingen kann dieses Konzept, da das DESY auf Jahrzehnte räumlich an diesen Standort gebunden ist und die Stadt als dessen Finanzier dessen aktive Kooperation berechtigt einfordern kann. Ein spannendes Projekt. Heike Adam

FOTO-QUELLE: Science City, bearbeitet von Heike Adam

Heike Adam

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