SILVER CITY – Das Konzept für die Hamburger Innenstadt.

15.09. 2021

Die Hamburger Innenstadt– heute kulturell-touristisches Zentrum, schrumpfender Konsum- und Arbeitsort, abends sehr still – morgen die „Silver City“, in der Menschen 70+ wohnen, flanieren und aktiv sind. Denn speziell für Ältereistdas Wohnen zwischen Bahnhof, Rathausmarkt, Stadthöfen und Esplanade ideal. Sie meiden die langen Wege, verlieren an Mobilität. Gleichzeitig frequentieren sie die Kulturortein der Innenstadt am stärksten; Staatsoper, Bucerius-Kunstforum, Thalia-Theater, Kunsthalle, Schauspielhaus. Sie habe die Zeit und Muße für Kaffee- und Restaurantbesuche und bilden zeitlich und habituell bedingt die Stützen des stationären Konsums. In der neuen Silver City erreichen sie all diese Orte fußläufig oder durch den dichten Busverkehr. Der Bahnhof liegt nah für Zugreisen, die Ältere präferieren. Die Binnenalster ist ein attraktiver Verweilort im Freien, dieAußenalster bei Spaziergängern beliebt, Speicherstadt und Elbe sind nah.

Wie wird die Silver City zum Erfolg?Es bedarf eines gezieltenund großflächigen Übergangs von Büro- und Gewerbebauten zu Wohnbauten, die Anzahl der Wohnungen muss relativ hochsein. Die parallele Ersetzung von Gewerbeimmobilien durch Hotels(z.B. C&A)förderteine ganztägige Frequenz, die Lebendigkeitund Gastronomieermöglicht. Die Mieten in der Silver City werden gehoben sein, doch Hamburg und Umland haben das zahlenmäßige Potential an Menschen, die die zentrale Lage, den Zugang zu Kultur, Ästhetik und Mobilität adäquat honorieren. Die gesamte Stadt profitiertdavon, älteren Menschenattraktive Wohnangebote an neuen Ortenzu unterbreiten. So werden in klassischen Wohngegenden Wohnungen für junge Familien frei. Das Augustinum am Rathausmarkt– was für ein wunderbarer Lebensort im Alter! Heike Adam

FOTO-QUELLE: Adobe Stock bearbeitet von Heike Adam

Heike Adam

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