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Research proves: Expectations drive Inflation, too.

19.05. 2022

Laut Ifo-Institut planen fast 2/3 der deutschen Unternehmen in den kommenden 3 Monaten eine Preiserhöhung, so viele wie seit 1991 nicht. Die Spitzenreiter Großhandel – 79,3%, Einzelhandel – 75,4% und Industrie – 73,1%. Details

Damit wird die inflationsauslösende Angebotskrise in den Rohstoffmärkten für Energie und Nahrungsmittel in deren Kundenmärkte getragen. Es ist richtig, dass die Unternehmen die Preiserhöhungen weitergeben, um die eigene Substanz zu sichern. Vor allem da klar ist, dass der Mangel auf der Angebotsseite von Dauer ist, sich ggf. noch verschärfen wird.

Wie die Kunden darauf reagieren werden? Wahrscheinlich sinkt die Nachfrage nur begrenzt. Die höheren Ausgaben können noch sehr gut kompensiert werden, das Kaufverhalten ist noch nicht gesamthaft und mittelfristig ausgerichtet. „Mangelangst“ und „Hamsterimpuls“ unterstützen zusätzlich.

Unternehmen in den Consumer-Märkten sollten sich jedoch auf die zu erwartenden Nachfrageeinbrüche durch strikte Sparkurse und die Entwicklung preiswerterer Produkte vorbereiten.

 

Heike Adam

Heike Adam

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